Geschichte von Europa
Die Geschichte von Europa wurde geprägt von einer Vielzahl von Völkern und Kulturen, welche im Verlauf der Jahrtausende viele territoriale Konstellationen entstehen ließen, die sich mit der Zeit veränderten und auch wieder verschwanden.
Die heute existierenden Staatengebilde sind das Ergebnis langer historischer Prozesse. Zahlreiche Epochen waren für die geschichtliche Entwicklung in dem Sinne prägend, dass Ideen und Erkenntnisse von nachfolgenden Generationen aufgegriffen und weiterentwickelt wurden.
Zu den prägenden Epochen europäischer Geschichte zählt das antike Griechenland, wo essentielle Ideen für das organisierte Staatswesen entwickelt und die Grundlagen gelegt wurden für die geistes- und wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der europäischen Zivilisation. Staatengebilde mit republikanischer Verfassung wie in Athen entstanden ebenso wie sich später Großreiche unter Alexander dem Großen entwickelten, die sich bis in den Orient hinein erstreckten.
In Bezug auf Ausdehnung und Macht in der Antike hat das darauffolgende römische Imperium den nachhaltigsten Einfluss auf die weitere Entwicklung Europas ausgeübt. Es erstreckte sich zum Zeitpunkt der größten Machtfülle Roms über den halben Kontinent und hat ganze Völker kulturell und sprachlich assimiliert. Das Aufkommen des Christentums sowie die Völkerwanderungen trugen zum Ende des Imperiums im 5. Jahrhundert bei.
Das Mittelalter brachte eine Vielzahl von Machtgebilden und Epochen hervor. Karl der Große, die Gründung des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, Erbfolgekriege und das Entstehen feudaler Herrschaftsstrukturen fielen ebenso in diese Epoche wie große Epidemien wie die Pest im 14. Jahrhundert, welche die Bevölkerung um ein Drittel dezimierte.
Das herausragende Ereignis der Renaissance war der Dreißigjährige Krieg von 1618-1648, wo alliierte Mittel- und Großmächte wie Frankreich, Habsburg, Schweden und andere um Einfluss und Vorherrschaft in Europa rangen. Ihm vorausgegangen waren soziale und religiöse Konflikte wie Bauernkriege und Reformation.
Die europäischen Feudalsysteme entwickelten sich zum Teil extrem Der Absolutismus in Frankreich, der begleitet von den philosophischen Ideen der Aufklärung als Reaktion die französische Revolution 1789 auslöste. Die Ideen, welche dieser Revolution zugrunde lagen waren einschneidend für die Geschichte von Europa und schufen die Grundlagen für Menschenrechte, Freiheit und Gleichheit welche den Aufstieg des Bürgertums ermöglichte und das Staats- und Gesellschaftsverständnis bis heute beeinflussen.
Mit dem aufstrebenden Bürgertum nahm auch die Entwicklung des technischen Fortschritts seinen Lauf und die Industrialisierung brachte neue soziale Konflikte hervor, die sich in Revolutionen und Kriegen entluden. So im vergangenen Jahrhundert, wo zwei Weltkriege neue Staatenkonstellationen schufen, die zwischenzeitlich wieder verschwunden sind. Die jüngere Geschichte von Europa ist geprägt durch die Entwicklung der Europäischen Union, die mit derzeit 27 Mitgliedern den größten friedlichen Zusammenschluss von Staaten darstellt, den es je auf diesem Kontinent gab.
Unterlagen und Dokumente, welche die geschichtliche Entwicklung Europas dokumentieren, werden in speziellen Instituten archiviert. Damit diese möglichst lange erhalten bleiben wird bereits auf eine digitale Archivierung umgestellt. Hierfür werden die Dokumente eingescannt und auf Festplatten mit hoher Speicherkapazität gesichert.
Europa hat eine alte Geschichte. Der Name allerdings ist verhältnismäßig jung. Jedes Land in Europa hat seine eigenen Geschichten, die sich jedoch häufig mit denen anderer Lander verknüpfen. Übergreifend ist nicht nur die Geschichte, auch Mode, Architektur und Kultur sind häufig eng verknüpft. Es gibt allerdings auch landestypische Unterschiede. Das heißt nicht dass es das Gartenhaus nur in Deutschland gibt. Aber eine gewisse Popularität hat dieses Gartenhaus in Deutschland schon.

